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Home - Interviews - Sophie Scholl

Dein nächstes Filmprojekt ist die Geschichte von Sophie Scholl. Kannst du davon etwas erzählen?

Jentsch: Das war toll, eine tolle Rolle. Als ich das Buch bekam, habe ich mir sehr gewünscht, dass das klappt. Es war für mich etwas, bei dem es sich lohnt, Lebenszeit damit zu verbringen. Als ich die Rolle sicher hatte, habe ich mich sehr gefreut, aber dann kam der nächste Punkt. Der Gedanke oh Gott, jetzt hast du die Verantwortung, weil es sie ja wirklich gab. Und plötzlich hatte ich Angst, ob ich dem gerecht werden kann.

Wie bist du dann damit umgegangen?

Jentsch: Wenn du es machen willst, dann musst du die Angst vergessen und schauen, wie du der Rolle nahe kommst. Ich habe angefangen Tagebücher zu lesen und Briefe und andere Bücher über Sophie Scholl. Der Drehbuchautor und der Regisseur haben Angehörige und Mitglieder der Weißen Rose interviewt, das konnte man sich ansehen, es gab viel Dokumentationsmaterial. Das Buch gibt dann auch eine Vorstellung. Und weil die Vorbereitungsphase extrem kurz war, blieb mir nichts anderes übrig als den Text zu lernen. Es gab wegen der Verhörsituation und der Gerichtsverhandlungen viel Text zu lernen, aber es war sehr spannend.

Du scheinst vor allem ernsthafte Sachen zu machen, ob im Film im Fernsehen oder auch in den Münchner Kammerspielen. Liegt dir das einfach oder würdest du auch gern mal was Komisches machen?

Jentsch: Wenn ich das Gefühl hätte, das passt du mir, und wenn mir die Geschichte gefällt, würde ich gerne auch mal was Lustiges machen. Bisher hat es sich aber noch nicht ergeben.


 
© Julia-Jentsch.de 

 

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